Klare Energie aus trübem Wasser. #Vancouver

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In den meisten Städten ist der Energieverbrauch von Gebäuden für einen großen Teil der Treibhausgase verantwortlich. In Vancouver sind es derzeit 55 Prozent. Die Beheizung der Gebäude ist einer der entscheidenden Elemente dabei. Heizsysteme mit niedrigem CO2-Ausstoß sind dabei oft für einzelne Gebäude nicht verfügbar oder nicht rentabel. Deshalb hat die Stadtverwaltung in Vancouver eine Nachbarschafts-Energie-Einheit entwickelt, um ein nachhaltiges und kostengünstiges Heizsystem ihren Bürgern anbieten zu können.
Ursprünglich wurde dieses Nachbarschafts-Heizwerk für das Olympische Dorf gebaut und bedient derzeit 22 Gebäude mit einer Fläche von mehr als 300.000 Quadratmetern. Der innovative Ansatz dieser Heizlösung: 70 Prozent der Energie wird aus der Hitze von städtischem Abwasser gewonnen, der Rest aus hoch-effizienten Erdgas-Kesseln. Dies hat den Co2 Ausstoß dieser Nachbarschaft um 60-70 Prozent gesenkt.
Warum macht sich die Stadtverwaltung von Vancouver die Mühe solch ein Projekt zu betreuen? Grund ist der „Greenest City 2020 Action Plan“ in dem Vancouver eine signifikante Senkung (33%) des CO2-Ausstoßes anpeilt. 22 Gebäude sind da aber erst ein Anfang.

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